Keller-Trockenlegung


Neben undichten Dächern, schadhafter Dachentwässerung,
Risse in der Fassade und unzureichender Wärmedämmung
sind Schäden durch aufsteigende Feuchtigkeit im Keller und
den bodennahen Außenwänden am häufigsten.

Deren Sanierung ist besonders kompliziert, denn Mauern
saugen Feuchtigkeit aus dem Erdreich ebenso auf wie
schlecht abfließende Niederschläge oder seitlich drückendes Grundwasser.

Über kleinste Hohlräume (Kapillare) wird Feuchtigkeit nach oben transportiert und
schädigt Mauerwerk, Putz- und Farbschichten.

Zur Beseitigung und Vermeidung solcher Schäden unterstützen wir Sie mit
unserem Spezialwissen.

Wir wählen situationsbezogen jeweils das Abdichtungsverfahren, das
erfolgversprechend und wirtschaftlich angemessen ist:

Verfahren Vorteile Nachteile
Mauertausch bzw. Mauertrennung
  • überprüfbare Ausführung (optisch)
  • alle Sperrmaterialien einsetzbar
  • salzbelastete Baustoffe werden ausgetauscht
  • hoher Kostenaufwand (Arbeitsaufwand)
  • langsamer Arbeitsfortschritt
  • statische Probleme (Gewölbeschub)
  • sehr problematisch bei Bruchsteinmauerwerk
Horizontalschnittverfahren

A: Schwertsägeverfahren

B: Seilsägeverfahren
  • überprüfbare Ausführung (optisch)
  • relativ einfache Technik (A/B)
  • 100%-ige Sperre
  • Mauerdicke theoretisch unbegrenzt
  • Mauerdicke max. 120cm
  • statische Probleme (Gewölbeschub)
  • Geräteverschleiß, hohe Kosten
Ramm-Riffelblechverfahren
  • überprüfbare Ausführung (optisch)
  • mittlerer technischer Aufwand
  • keine Unterbrechung der Lastübertragung
  • durchgehende Lagerfuge erforderlich, Rohrleitungen stören
  • Mauerdicke max. 80-100cm
  • große Horizontalbelastung
Bohrlochinjektionsverfahren
  • relativ geringer technischer Aufwand
  • geringer Eingriff in die Bausubstanz (Statik, etc.)
  • geringer Kostenaufwand
  • optisch nicht überprüfbar
  • nicht bei allen Baustoffen anwendbar